Reiseführer Sudan

Sudan-Führer

Ãthiopien, Burundi, Kenia, Ruanda, Somalia, Sudan, Tansania, Uganda. Um die Grenze auf dem Landweg nach Äthiopien und von dort nach Sudan zu überqueren, ist ein gültiges Visum erforderlich. Künstlerischer Reiseführer in der Reihe DuMont-Dokumente, Der Sudan. Natursteingräber und lebendige Kulturen am Nil, Sudan. Landkarten, Reiseführer und Bücher über den Sudan.

Der Sudan | Weltreiseführer

Khartum, die Landeshauptstadt des Sudans, befindet sich am Zusammentreffen der beiden Flüsse Blauer und Weißer Nil. In Äthiopien ist der Dinder Nationalpark an der Landesgrenze mit zahlreichen Tierarten einer der grössten der Erde. Ein weiterer Anblick des Sudans ist das Roten Meeres mit seinem kristallklaren Gewässer, vielen unterschiedlichen Fischen und küstennahen Corallenriffen.

Der Sudan liegt an der Grenze zu Ägypten, dem Roten Meer, Äthiopien, Eritrea, Kenia, Uganda, der Demokratischen Volksrepublik Kongo, der Zentralafrikanischen Union, dem Tschad und Libyen. Der Fremdenverkehr hat sich hier erst seit kurzem weiterentwickelt, und außerhalb Khartums gibt es nur begrenzt Möglichkeiten zur Kommunikation und touristischen Ausstattung. Darüber hinaus gibt es für weite Landesteile aufgrund von gewaltsamen Ausschreitungen Reiseeinschränkungen.

Weitergehende gewaltsame Unruhen, vor allem in der Landeshauptstadt Khartum, sind nicht auszuschließen. Es wird den Travellerinnen und Traveller geraten, die Entwicklungen aufmerksam zu beobachten, besonders sorgfältig zu sein, besonders am Wochenende und nach dem Freitagsgebet, Menschenmassen über weite Strecken zu vermeiden und den Weisungen der Sicherheitsorgane zu folgen. Im Sudan kommt es aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation immer wieder zu unerwarteten Protesten und Aufständen.

Die Geldkreislaufwirtschaft findet nahezu ausschliesslich außerhalb der Kreditinstitute statt. Bundesweit herrscht regelmäßiger Mangel an wichtigen Gütern, von denen einige auch die Landeshauptstadt Khartum betreffen. Um eine Massnahme zur Beschlagnahmung von Rüstungsgütern zu flankieren, wird in bestimmten Teilen des Landes immer wieder der Notstand ausgelobt. Das Risiko des Terrorismus ist im ganzen Sudan nach wie vor erhöht, auch wenn die jüngsten Versuche des Terrorismus bereits vor einigen Jahren unternommen wurden.

Im Laufe der letzten Jahre wurden in mehreren Teilen des Landes isolierte und geplante Angriffe aufgedeckte Zellkulturen von sudanesischen Behoerden entdeckt. Die Anreise in die Grenzregionen zu Libyen, Ägypten und dem Tschad wird stark unterlassen. Eine Reise in das Grenzland zu Äthiopien in den Staaten Gemaref und Hermannstadt einschließlich des Dinder Nationalparks wird nicht empfohlen. Die Reise in alle fünf Teilregionen Darfurs (Zentral-Darfur, Ost-Darfur, Norddarfur, West-Darfur und Süd-Darfur) im Westsudan wird stark unterlassen.

In jedem Falle bedarf die Einreise nach Darfsur der Zustimmung der sudanesischen Landesregierung. Hilfskräfte sollten eine intensive Koordination mit den Vereinten Nationen und der Sudanesischen Landesregierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) für offizielle oder journalistische Fahrten mit der Bundesbotschaft in Khartum, der UNAMID-Friedensmission und dem UN-Sicherheitsservice (UNDSS) anstreben.

Aufgrund der militärischen Feindseligkeiten wird es stark davon abgehalten, in die Gebiete Südkordofan und Blue Nile zu fahren. Auch in der Hansestadt Abyei und der Grenzregion gleichen Namens zwischen Nord- und Südsudan (Grenze zwischen Sudan und Südsudan umstritten) kann sich die aktuelle Stille je nach örtlichen und landestypischen Gegebenheiten sehr rasch umkehren. Selbst in den ländlich geprägten Gebieten in Südkordofan und dem Blauen Nil (vor allem im Nuba-Gebirge) kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen Arm und Reichsrebellen sowie zu Bombenangriffen durch die sudanesische Streitmacht.

Ausflüge in den Nordsudan zu den Pilotenpyramiden von Meroe und Karima sind problemlos möglich. Die Reise auf dem Landverkehr nach Ägypten ist wieder möglich, aber nur über einen einzelnen Grenzübertritt, s. Grenzkontrollen. Der Hauptverkehr im Grenzbereich zu Ägypten sollte nicht aufgegeben werden. Aufgrund der umfassenden militärischen und polizeilichen Präsenz Ägyptens und des Sudans ist die dortige Sicherheitssituation derzeit unter Kontrolle. Aufgrund der hohen militärischen und polizeilichen Präsenz Ägyptens und des Sudans wird die Sicherheit der Bevölkerung erhöht.

Der zwischen Sudan und Ägypten kontroverse Dreieck von Hala'ib sollte vermieden werden. Selbst nach dem Friedensabkommen zwischen der Ostfront und der Khartumer Landesregierung sind noch viele Sicherungskräfte in der Gegend anwesend. Die Reisetätigkeit sollte im Voraus genau eingeplant und mit den örtlichen Stellen koordiniert werden. In Khartum und anderen Großstädten steigt die Zahl der Verbrechen (Einbrüche von Fahrzeugen, Taschendiebe), ist aber im afrikanischen Vergleich gering.

An Flugplätzen, Busbahnhöfen und Wochenmärkten sollten die Reisenden besonders vorsichtig sein. Ausserhalb der Grossstädte, vor allem in abgelegenen Gegenden ausserhalb der Verbindungsstrassen entlang des Flusses, ist mit Gangsterkriminalität, Raubüberfällen und Kidnappings zu rechnen. Den Bundesbürgern wird ausdrücklich geraten, sich für die Krisenpräventionsliste anzumelden, um sie im Ernstfall schnell kontaktieren zu können.

Mehrere südsudanesische Fluggesellschaften offerieren Flüge innerhalb des Staates. Über den Wartungszustand der Anlagen gibt es kein Expertenwissen, aber man muss nach dem Eindruck der Fahrgäste davon ausgehen, dass er nicht den Anforderungen des Westens genügt. Im Sudan ist die Ausstattung in vielerlei Hinsicht unzulänglich. Deshalb ist eine gründliche Reiseplanung sehr aufwendig.

Beispielsweise sind die Fahrten außerhalb des Ballungsraums der Hauptstadtkhartum aufgrund fehlender Infrastruktureinrichtungen und Sicherheitsrisiken oft begrenzt und sollten nur in einer Gruppe mit mehreren Geländewagen durchgeführt werden. Für Fahrten außerhalb von Khartum brauchen sie keine Reiseerlaubnis des südsudanesischen Ministeriums für Tourismus mehr. Auf dem Landweg sollten die Reisenden jedoch mehrere Exemplare ihres Reisepasses mit sich herumtragen, da diese teilweise an Kontrollpunkten abgeholt werden.

Ein defensiver Fahrstil wird unbedingt befürwortet. Im Grenzgebiet zu Ägypten ist nur der Grenzuebergang Aswan/Wadi Halfa offen. Die Reisenden sollten sich an die Verhaltensvorschriften in den islamischen Regionen des Sudans anlehnen. Dies betrifft vor allem das strenge Verbot von Alkohol. Es empfiehlt sich, breite Bekleidung zu tragen, die sowohl die Hände und Füße bedeckt als auch vor Stechmücken schütz.

Die Fotoaufnahme und Verfilmung von Militäranlagen, Uniformen und strategischen Gegenständen aus dem Blickwinkel der sudanesischen Regierung (Ministerien, Militär und Polizei sowie andere staatliche Anlagen aller Arten, Bahnhöfe, Brückensysteme, Flughäfen und sogar Friedhöfe) ist strengstens untersagt und kann mit schweren Sanktionen bestraft werden. Die nationale Währung ist das Sudanische Pfund-SDG. Im Sudan können weder Kredit- noch Auslandsbankkarten benutzt werden.

Die Reisenden müssen eine ausreichende Geldmenge mit sich führen, um ihren Aufenthalt zu finanzieren. Auf eine ausreichende Reisekrankenversicherung, die im Ernstfall auch einen Notfallflug nach Deutschland deckt, sollte man achten, vgl. auch Medical Care. Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen: Die Gültigkeit des Reisedokuments muss noch weitere sechs Kalendermonate betragen.

Die Reisedokumente dürfen keinen Stempel aus Israel aufbringen. Die Visumspflicht für die Einreise nach Sudan ist in Deutschland bei der Auslandsvertretung der Sudanesischen Föderation in Berlin zu beantragen. Jeder Reisende muss sich innerhalb von drei Tagen bei der Ausländerbehörde, c/o Innenministerium, Tel: +249 83781084, +249 83796502 anmelden.

Ein Auslandsaufenthalt im Sudan kann sich auf die späteren Eingaben in die USA auswirkt. Weiterführende Hinweise dazu sind in der Travel and Security Information USA zu entnehmen. Auf der Website des Bundeszollamtes und der Applikation "Zoll und Reise" findest du die Zollvorschriften für Deutschland oder fragst dort nach. Im Sudan kommt das Scharia-Recht zur Anwendung.

Import, Produktion, Warenverkehr, Transportwesen, Verbrauch, Besitz und Kauf von Rauschgift sowie Tabak, Betrunkenheit und aufdeckende Kleider wie sehr enge Hose, Bikini-Top können nach dem Sudanesenstrafrecht und dem Ordnungsrecht mit schweren Bußgeldern () bestraft werden, vor allem bei der Frau (Freiheitsstrafe, Geldbußen, im Prinzip auch bei Auspeitschung). Das Gleiche trifft auf die Bereiche Hurerei, Ehe, Ehebruch und Schwulen.

Vor diesem Hintergrund werden bei der Einfuhr in den Sudan unregelmäßige Kontrollen von Handys und Notebooks durchgeführt, die sichergestellt werden können. Die Fotoaufnahme und Verfilmung von Militäranlagen, Uniformen und strategischen Gegenständen aus dem Blickwinkel der sudanesischen Regierung (Ministerien, Militär und Polizei sowie andere staatliche Anlagen aller Arten, Bahnhöfe, Brückensysteme, Flughäfen und sogar Friedhöfe) ist strengstens untersagt und kann mit schweren Sanktionen bestraft werden.

Es wird daher ausdrücklich geraten, dass Eltern und Kind ihre Masernimpfung bereits bei der Vorbereitung auf die Reise überprüfen und gegebenenfalls ergänzen. Für die direkte Einfuhr aus Deutschland sind keine Impfungen erforderlich. Für alle über 1 Jahr alten Menschen, die aus einem Gebiet mit gelbem Fieber einreisen, ist eine wirksame Gelbfieberimpfung erforderlich, sieh auch www.who.int.

Südsudan (südlich des fünfzehnten Breitengrades) wird als gelbes Fiebergebiet betrachtet, eine Gelbfieber-Impfung wird hier auch aus gesundheitlichen Gesichtspunkten befürwortet. Generell rät das Auswärtige Amt, die üblichen Schutzimpfungen bei jeder Fahrt nach dem aktuellen Impfenkalender des Robert Koch Instituts für Kind und Erwachsener zu durchlaufen. Für den Reiseschutz werden Schutzimpfungen gegen Polio, Gelbfieber (siehe oben) und Hepatitis A sowie für Langzeitaufenthalte oder besondere Belastungen auch Schutzimpfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Hepatitis B, Typhus, Harnwegsinfektionen und Meningokokkenerkrankungen (ACWY) angeraten.

Sie wird in der Praxis meist von hohem Maß an Angst, Hautausschlägen und starken Schmerzen in den Gliedmaßen begleitet und trifft immer häufiger Menschen. Allerdings sind diese bei allen Passagieren äußerst auffällig. Im Süden des Landes (Südkordofan, Niltal) besteht das ganze Jahr über ein erhöhtes Malaria-Risiko. Khartoum und Port Sudan werden als Malaria-frei eingestuft. Abhängig vom Fahrprofil wird daher neben der immer erforderlichen Belastungsprophylaxe unbedingt auch eine Chemprophylaxe (Tabletteneinnahme) angeraten.

Wegen der durch Moskitos übertragenen Infektionsgefahren wird allen Besuchern geraten, hellfarbige und den Körper bedeckende Bekleidung (lange Hose, lange Hemden) zu verwenden, s. auch das Faltblatt zur Strahlenschutz. Die Verwendung von Kondomen wird immer dringend angeraten, besonders wenn man gelegentlich Bekanntschaften macht. Die beiden Krankheiten sind im Sudan beheimatet. Für Lebensmittel gilt: Garen oder Peeling. Für Reisen ist eine Schutzimpfung in der Regel nicht erforderlich.

Schlafkrankheiten (afrikanische Trypanosomiasis)Schlafkrankheiten treten im Süden des Sudans auf. Je nach Art und Zeit der Reise kann eine Schutzimpfung (Hinweis: Kombinationsimpfung gegen die vier Arten von Meningokokken ACWY) auch für Aufenthalte von weniger als 4 Schwangerschaftswochen angezeigt sein. Die Krankheit ist im Sudan beheimatet. Ebenso sollten diese auch nicht berührt oder irritiert werden, sonst auch hier::

Es treten andere tropische und infektiöse Krankheiten auf, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Risiken für den Menschen. Auch in Khartum ist das Gesamtangebot besser, aber auch hier ist es nicht mit Europa zu messen. Eine ausreichende, weltweite Krankenversicherung und eine verlässliche Reiserücktrittsversicherung werden daher nachdrücklich befürwortet. Ein individueller Erste-Hilfe-Kasten sollte mitgeführt und je nach den Temperaturverhältnissen auf dem Weg zum Einsatzort gesichert werden.

Vor Reiseantritt sollten Sie sich von einem Tropenmediziner/Reisemedizinisch betreuen und Ihren Impfpass vornehmen und auch dann, wenn Sie bereits tropische Erfahrungen aus anderen Gebieten haben, z.B. www.dtg.org. Diese können die ärztliche Beratung nicht ersetzten; bei der direkten Einreise von Deutschland in ein Reisedorf, insbesondere bei kürzeren Fahrten, können Einträge aus Drittstaaten und Fahrten in andere Bereiche des Gebietes der Länder abweichen; immer auch in Abhängigkeit von den jeweiligen Bedingungen des Ausreisenden.

Mehr zum Thema