Reisebericht Praslin

Travelogue Praslin

Die erste Station unserer Reise war Praslin, wo wir oberhalb von Anse Volbert an der Ostküste wohnten und mehrere Ausflüge machten. Wir haben noch einen ca. viertelstündigen Flug zur Insel Praslin vor uns. "Wir werden in Kürze auf Praslin ankommen", lässt uns der Kapitän hoffen. und widmete ihm in diesem Reisebericht ein eigenes Kapitel.

Er führt zu den Nachbarinseln Praslin und La Digue mit dem weltberühmten Strand Anse Source d'Argent.

Preßburg - Verloren im Paradies

Es sollten die Seyschellen sein, die Bilder und Reiseerzählungen im Netz waren aussichtsreich. Weil wir nur neun Tage für die ganze Tour hatten, haben wir uns für ein kleines Gästehaus mit Selbstverpflegung auf Praslin und gegen eine Inselhüpftour entschlossen, wie sie von vielen gerne gemacht wird.

Unmittelbar nach unserer Anreise in das gemietete Ferienhaus war unsere Unterkunftswahl ein voller Erfolg. In einem hübschen weißen Bungalow unmittelbar am Westufer der Isla mit einer Terrasse, einer amerikanischen Gastronomie und einem großen komfortablen Doppelbett waren wir für die nächsten sieben Übernachtungen zu Hause. Täglich gab es morgens Fruehstueck und Kaffe auf der Terrasse.

Terry, Gästevater und Mann im Haus, verpasste nie eine Chance, uns jeden Abend in ein Restaurant oder einen Supermarkt auf der ganzen Welt zu bringen. Die nächsten Tage erforschten wir unsere Heimat. Weil Praslin als die wohl attraktivste Badeinsel der Seyschellen angesehen wird, stehen die Sandstrände ganz oben auf unserer Expedition. Die meisten der über die ganze Kanarischen Inseln verteilten Gaststätten haben erst um 18 Uhr geöffnet.

Wenn du nicht kilometerlange unbeleuchtete Straßenränder bewältigen willst, musst du in der Lage sein zu Auto zu führen. Also stiegen wir zwischen den imposanten granithaltigen Felsen von Lazio hinauf, spritzten in das türkisblaue Meer bei Georgette, halfen uns bei Boudin, die Nasen zu halten und entdeckten unweit von Volbert (Cote d'Or) ein köstliches kleines Lokal nach unserem Gusto.

Mitunter hohe Lebensmittel- und Getränkepreise sind darauf zurückzuführen, dass praktisch alle Verbrauchsgüter auf die Seyschellen importiert werden müssen. Als Höhepunkt am Ende unseres Praslin-Besuchs war die Bootsfahrt zu den unbesiedelten benachbarten Inseln Curieuse, Cousine und St. Pierre zu nennen. Eindrucksvoll war auch der Aufenthalt im Nationalpark Vallée de Mai im Herzen der Stadt.

Auf jeden Fall sind die Seyschellen eine Tour wert. Dennoch ist der Fremdenverkehr auf den Seyschellen begrenzt. Lediglich an die teilweise teils höheren Importpreise für Waren muss man sich gewöhnen.

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